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Als die Arbeiten am Schloß zügig vorangingen und es auch seitens der Demkmalpflege keine Bedenken gab, floß das Geld vom Bezirk Erfurt, Abt. Kultur immer reichlicher. Ende 1987 hatte die Interessengemeinschaft Oberschloß fast 1 Million Fördermittel für die Sanierung des Schlosses erhalten, wobei diese Million verdreifacht wurde, wenn man die geleistete Arbeit dagegenstellt. In den Jahren von 1983 bis 1989 leisteten die Mitglieder der Interessengemeinschaft über 43000 Arbeitsstunden.
Mit der Wende war die Arbeit auf dem Oberschloß erst einmal beendet. Die ehemalige Interessengemeinschaft gründete sich 1990 als Förderkreis Oberschloß Kranichfeld e. V. neu, wobei sich für den Verein die Aufgaben und Zielstellung veränderten. Für den Vorstand des Förderkreises war nun die wichtigste und dringenste Aufgabe, dafür zu sorgen, daß die Sicherungs- und Sanierungsarbeiten am Schloß durch die Denkmalpflegebetriebe weitergeführt wurden. Die dafür benötigten Mittel kamen vom Landesamt für Denkmalpflege und von der Stiftung Denkmalschutz in Bonn.
1994 ging die Verantwortung für den Erhalt des Oberschlosses in die Hand "Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten" über, die auch die finanziellen Mittel bereitstellt.
Um die langjährige Tätigkeit am Oberschloß und die während dieser Zeit in mühsamer Kleinarbeit gesammelten Dokumente, Bilder und Zeichnungen über die Baugeschichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, übergaben wir in Verbindung mit dem 1. Burgfest Pfingsten 1994 der Stadt Kranichfeld eine von uns erstellte Ausstellung zur Geschichte des Oberschlosses.
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